21.07.2017

„Wir wollen ja, aber …“ Das Veränderungs-Paradox


Kommt Ihnen das bekannt vor? Auf der einen Seite beklagen sich Ihre Mitarbeiter und Kollegen über zu zahlreiche Veränderungen in viel zu kurzer Zeit, auf der anderen Seite hören Sie Beschwerden, wie lange es dauert, bis sich überhaupt einmal etwas im Haus tut ... Immer wieder ergeben unsere im Rahmen von Mitarbeiterbefragungen gestellten Fragen nach der Einschätzung von Veränderungsfrequenz und Veränderungsdauer das oben geschilderte Paradox. Doch was steckt eigentlich hinter diesem scheinbaren Gegensatz? Ein möglicher Erklärungsansatz aus der Erfahrung unserer PERBILTY Analysten: Die Mitarbeiter werden oft nicht hinreichend in die Veränderungsprozesse mit einbezogen. Das führt auf der einen Seite dazu, dass der hohe Veränderungsdruck nicht hinreichend nachvollzogen werden kann. Auf der anderen Seite werden immer wieder frustrierende Erfahrungen gemacht, dass eigene Vorschläge und Ideen im Sande verlaufen und „da oben“ kaum aufgegriffen werden. 

Was also tun?

Mögliche Ansatzpunkte für Verbesserungen: Zunächst einmal gilt es, für eine klare Priorisierung der Veränderungen zu sorgen. Welche Themen sind absolut notwendig, welche „brennen“ aktuell nicht so sehr und können später angegangen werden und welche Themen bringen das Gesamthaus schlussendlich nicht weiter und sollten somit ganz aufgegeben werden? Diese Priorisierung sollte den Mitarbeitern transparent, offen und gut begründet dargelegt werden. Ebenfalls sollte aber auch darauf eingegangen werden, warum bestimmte Themen eben gerade aktuell nicht angegangen werden können. Auf diese Art und Weise können Sie Mitarbeiter für die Notwendigkeit von Veränderungen in Ihrem Unternehmen sensibilisieren und gemeinsam mit ihnen eine erfolgreiche Zukunft gestalten.

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